{"id":65327,"date":"2023-01-31T09:36:13","date_gmt":"2023-01-31T07:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/bien-etreiris.ch\/ratgeber-klarheit-beratung\/gesunder-lebensstil\/naehrstoffe\/funga-champignons\/"},"modified":"2023-02-02T13:57:45","modified_gmt":"2023-02-02T11:57:45","slug":"funga-pilze","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bien-etreiris.ch\/de\/ratgeber-klarheit-beratung\/gesunder-lebensstil\/naehrstoffe\/lebensmittel\/funga-pilze\/","title":{"rendered":"FUNGA"},"content":{"rendered":"\n<h2><strong>Speisepilze und ihre gesundheitlichen Vorteile<\/strong><\/h2>\n<p>Obwohl Pilze zusammen mit Gem\u00fcse angeboten und auch wie Gem\u00fcse behandelt werden, geh\u00f6ren sie aus rein botanischer Sicht nicht dazu. Laut dem Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung werden Pilze nicht zu den Pflanzen gez\u00e4hlt, sondern bilden ein eigenes Reich das als &nbsp;Funga nominiert wird.<\/p>\n<h4>Was bedeutet Funga?<\/h4>\n<p>Funga setzt sich aus den W\u00f6rtern Fungi und Flora zusammen und beschreibt die Gesamtheit der Pilze, die in einer Region vorkommen. Diese analoge Bildung zu Flora und Fauna soll die Eigenst\u00e4ndigkeit der Pilze als eigenes Organisches Reich gegen\u00fcber den Tieren und Pflanzen betonen, insbesondere, da die Mykologie h\u00e4ufig als Teilgebiet der Botanik verstanden wird.<\/p>\n<p>Ob Pfifferling, Steinpilz, Champignon oder Austernpilz \u2013 mindestens zwei Dinge haben unsere heimischen Speisepilze gemein: Sie schmecken lecker und sind sehr gesund! Sie liefern nicht nur wertvolle N\u00e4hrstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, sondern k\u00f6nnen auch bei bestimmten Erkrankungen als regelrechte Immunverst\u00e4rker eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Speisepilze werden gerne untersch\u00e4tzt und oft nur in kleinen Mengen verzehrt. Kaum jemand weiss, dass <strong>Champignon<\/strong>, <strong>Shiitake Vitalpilz<\/strong> und <strong>Austernpilz<\/strong> interessante Wirkungen auf unser Stoffwechsel haben. Zwar gibt es spezielle Vitalpilze, die zumeist aus dem asiatischen Raum stammen und wie Nahrungserg\u00e4nzungsmittel oder Arzneimittel eingenommen werden, wie z. B. der <strong>Cordyceps Vitalpilz<\/strong>, der potent und leistungsf\u00e4hig macht oder der<strong> Reishi Vitalpilz<\/strong>, bei der Krebsbek\u00e4mpfung unterst\u00fctzt, bei Arthritis die Schmerzen lindert und die Leber entgiftet.<\/p>\n<p>Doch widmen wir uns in diesem Artikel den Speisepilzen, die zudem so n\u00e4hrstoffreich sind, dass sie schon allein dadurch gut f\u00fcr unser Stoffwechsel sind und man sie ruhig \u00f6fter in den pers\u00f6nlichen Ern\u00e4hrungsplan aufnehmen kann.<\/p>\n<h4><strong>Das Reich der Pilze<\/strong><\/h4>\n<p>Pilze sind wahrhaft wundersame Gesch\u00f6pfe, denn sie sind Mischwesen zwischen Tieren und Pflanzen und bilden unter den Lebewesen ein v\u00f6llig eigenst\u00e4ndiges Reich. Sie sind zwar sesshaft wie die Pflanzen, atmen aber \u2013 wie Tiere und Menschen \u2013 Sauerstoff und ern\u00e4hren sich von organischem Material (z. B. Holz, Insekten). Des Weiteren haben Pilze Zellw\u00e4nde wie die Pflanzen. Doch bestehen die Zellw\u00e4nde der Pilze nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin wie beispielsweise der Panzer von Insekten.<\/p>\n<p>Heute sind weltweit rund 100.000 Pilzarten bekannt, Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnte es aber mehr als f\u00fcnf Millionen geben. Jede Pilzart ist mit einer charakteristischen Architektur ausgestattet. Wenn die Pilze aus dem Erdreich nach oben schiessen, treten sie selbstsicher auf \u2013 mit Schirm und Hut. Doch das, was in unseren Kocht\u00f6pfen landet, ist nur ein winziger Teil des eigentlichen Pilzes.<\/p>\n<p>Denn hierbei handelt es sich lediglich um den Fruchtk\u00f6rper, der nur sporadisch auftritt und der Vermehrung dient. Der Rest des Pilzes lebt in Form des sog. Myzels unterirdisch oder auch im Holz der B\u00e4ume. Das Myzel, das optisch mit den Wurzeln der Pflanzen verglichen werden kann, setzt sich aus sehr langen, d\u00fcnnen F\u00e4den (Hyphen) zusammen, die der Wasser- und Nahrungsaufnahme dienen.<\/p>\n<p>Viele Pilze gehen mit Pflanzen eine Symbiose ein. Die Hyphen schlingen sich im Erdreich um die Wurzeln der B\u00e4ume und nehmen den vom Baum erzeugten Zucker auf. Im Gegenzug versorgen die Pilze die B\u00e4ume mit N\u00e4hrstoffen. Dabei stehen sich bestimmte Pilz- und Pflanzenarten ganz besonders nahe.<\/p>\n<p>So gedeihen z. B. der Sandr\u00f6hrling oder der Edelreizker meist am Fusse einer Kiefer, w\u00e4hrend der Birkenpilz \u2013 wie bereits der Name sagt \u2013 die Gesellschaft von Birken vorzieht. Dies ist auch der Grund, warum erfahrene Pilzsammler genau wissen, wo sich die M\u00e4nnchen im Walde am liebsten aufhalten.<\/p>\n<h4><strong>Speisepilze in der K\u00fcche<\/strong><\/h4>\n<p>Der Mensch hat sich schon in der Steinzeit von Pilzen ern\u00e4hrt. Schon Anno dazumal wurden die sogenannten Speisepilze durch Trocknen haltbar gemacht und f\u00fcr die strengen Winter als Vorrat angelegt. Im Mittelalter waren sie als Arme-Leute-Essen angesehen, galten im Barock aber schon wieder als wahre Delikatesse.<\/p>\n<p>Die Champignons&nbsp;waren die ersten Pilze, die in Europa \u2013 genauer gesagt in Frankreich \u2013 um 1650 kultiviert wurden. Anders in Japan: Hier werden z. B. Shiitake-Pilze schon seit mindestens 2.000 Jahren gez\u00fcchtet.<\/p>\n<p>Heute geniessen Speisepilze \u00fcberall auf der Welt ein hohes Ansehen und leisten einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die <strong>gesunde Ern\u00e4hrung<\/strong>. Dabei sind die Zubereitungsarten \u00e4usserst vielf\u00e4ltig: Man kann die Pilze roh essen, sie braten, schmoren oder auch kochen. Ausserdem werden in der K\u00fcche auch in \u00d6l oder Essig eingelegte sowie <strong>zu einem Pulver zermahlene Pilze<\/strong> verwendet. Getrocknete Pilze kommen ebenfalls in Frage, m\u00fcssen allerdings vor dem Verzehr bzw. der Weiterverarbeitung zuerst eingeweicht werden.<\/p>\n<p>Allein in Mitteleuropa gibt es Hunderte Arten von Speisepilzen, wobei Champignons, Pfifferlinge, Austernpilze, Steinpilze, Speisemorcheln, Tr\u00fcffel, der Echte Reizker und Shiitake-Pilze wohl deshalb zu den Lieblingen geh\u00f6ren, da sie fast \u00fcberall zum Kauf angeboten werden. Aber auch weniger bekannte Arten, wie der Violette R\u00f6telritterling, der als blutdrucksenkend gilt, ist ein sehr guter Speisepilz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a href=\"https:\/\/bien-etreiris.ch\/de\/produktpraesentation\/gesundes-leben\/gesunde-lebensmittel\/funga\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #ff9900;\"><em>M\u00f6chten Sie unsere Speisepilze kaufen dann klicken Sie hier<\/em><\/span><\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong><em><span style=\"color: #993300;\">Pilze sind gesund, weil Sie gut sind f\u00fcr unseren Stoffwechsel<br><\/span><\/em><\/strong><\/h4>\n<h4><strong><em><span style=\"color: #993300;\">und hochwertige Lieferanten f\u00fcr eine ganze Reihe lebenswichtiger N\u00e4hrstoffe sind:<\/span><\/em><\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Pilze liefern wertvolles Eiweiss<\/strong><\/h4>\n<p>Manche Pilze sind im Vergleich zu vielen Gem\u00fcsearten sehr <strong>eiweissreich<\/strong>&nbsp;\u2013 allen voran der Steinpilz mit 5,5 Prozent Protein. Champignon, Austernpilz und Pfifferling liefern immerhin noch 2 bis 3 Prozent, sind damit aber nicht eiweissreicher als Spinat oder Brokkoli.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Ballaststoffe in Pilzen<\/strong><\/h4>\n<p>Pilze enthalten viele <strong>Ballaststoffe,<\/strong> welche die Verdauung f\u00f6rdern, vor Darmkrebs sch\u00fctzen und das Herzinfarktrisiko senken. Obgleich die <em>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung<\/em> (<em>DGE<\/em>) pro Tag 30 g Ballaststoffe empfiehlt, werden in den Industriel\u00e4ndern durchschnittlich nur 20 g gegessen.<\/p>\n<p>Pilze sind reich an Hemicellulose, einem Ballaststoff, der ein Gef\u00fchl der S\u00e4ttigung erzeugt, was vor allem f\u00fcr \u00dcbergewichtige interessant sein k\u00f6nnte. Zudem wird dadurch die Stuhlmasse erh\u00f6ht und die Passage der Nahrung durch den Darmtrakt beschleunigt.<\/p>\n<p>Eine besondere Spezialit\u00e4t der Pilze ist der bereits erw\u00e4hnte Ballaststoff Chitin. Dieser ist auch der Grund daf\u00fcr, dass manche Menschen Pilze nicht leicht verdauen k\u00f6nnen. Im Umkehrschluss kann aber die Verdauung nachhaltig anregt werden, wenn \u00f6fter Pilze auf den Tisch kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Tipp:&nbsp;Je feiner Sie die <\/strong><em>Pilze<\/em><strong> hacken bzw., je besser Sie Ihre Pilz-Mahlzeiten kauen, desto bek\u00f6mmlicher ist das Chitin.<\/strong><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ballaststoffgehalt ist von der Pilzart abh\u00e4ngig. So sind z. B. in 100 g frischen Champignons rund 2 g, in Pfifferlingen 5,5 g, in Steinpilzen 7 g und in Tr\u00fcffeln bis zu 16 g Ballaststoffe enthalten. Im Vergleich dazu z\u00e4hlen unter den Gem\u00fcsearten die gr\u00fcnen Erbsen zu den Spitzenreitern und enthalten etwa 5 g Ballaststoffe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die Mineralstoffe in Pilzen<\/strong><\/h2>\n<p>Pilze liefern relevante Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Selen und Zink.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Kalium<\/strong><\/h4>\n<p>Kaliummangel kann mit Appetitlosigkeit, Muskelerschlaffung bis hin zu Herzmuskelsch\u00e4den einhergehen. Pilze z\u00e4hlen zu den kaliumreichsten Lebensmitteln und enthalten z. B. 20 Prozent mehr Kalium als Fleisch. Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze sind hier besonders hervorzuheben, die empfohlene Tagesdosis an Kalium kann mit einer Portion frischen Pilzen bis zu 30 Prozent gedeckt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Eisen<\/strong><\/h4>\n<p>Manche Pilze \u2013 wie z. B. der Pfifferling \u2013 sind eine besonders wertvolle Eisenquelle und verhindern somit bei regelm\u00e4ssigem Verzehr An\u00e4mien (Blutarmut), Abwehrschw\u00e4che und viele weitere Folgen eines <strong>Eisenmangels.<\/strong> 100 g frische Pfifferlinge enthalten 6,5 mg Eisen, womit die H\u00e4lfte des t\u00e4glichen Bedarfs \u2013 der bei 10 bis 15 mg liegt \u2013 gedeckt werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Selen<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Selen&nbsp;<\/strong>sch\u00fctzt vor freien Radikalen, st\u00e4rkt das <strong>Immunsystem <\/strong>und aktiviert die Schilddr\u00fcsenhormone. Die <em>DGE<\/em>&nbsp;empfiehlt Jugendlichen und Erwachsenen 30 bis 70 \u00b5g Selen pro Tag, denn wer zu wenig des Spurenelements zu sich nimmt, riskiert eine erh\u00f6hte Infektanf\u00e4lligkeit. Forschern zufolge besteht aber auch ein Zusammenhang zwischen einer Unterversorgung an Selen und Leiden wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma. (<strong>13<\/strong>) Umso wichtiger ist es deshalb, selenhaltige Lebensmittel zu essen, wozu auch die Pilze geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der in unseren W\u00e4ldern heimische Steinpilz geh\u00f6rt zu den besten Selenquellen, in 100 g sind satte 184 \u00b5g enthalten. Im Vergleich dazu liegt der Selengehalt des Shiitake-Pilzes bei 76 \u00b5g und der des Birkenpilzes bei 8 \u00b5g.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Zink<\/strong><\/h4>\n<p>Ob Stoffwechsel, Immunsystem oder Hormone: <strong>Zink&nbsp;<\/strong>erf\u00fcllt im K\u00f6rper viele wichtige Funktionen. Laut der <em>Weltgesundheitsorganisation<\/em>&nbsp;(<em>WHO<\/em>) liegt die empfohlene Tagesmenge f\u00fcr Zink bei 12 bis 15 mg. Der Zinkgehalt von Pilzen ist mit dem von Fisch vergleichbar und liegt zwischen 0,5 und 1 mg. Austernpilze liegen mit knapp 0,9 mg am oberen Ende dieser Skala, w\u00e4hrend der Steinpilz mit Abstand weit dar\u00fcber hinausschiesst, n\u00e4mlich 1,5 mg Zink liefert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Die Vitamine in Pilzen<\/strong><\/h2>\n<p>Pilze tragen ausserdem dazu bei, den Tagesbedarf an Vitamin A, Vitamin B und Vitamin D zu decken.<\/p>\n<h4><strong>Vitamin A<\/strong><\/h4>\n<p>Zu den Folgen eines Vitamin-A-Mangels z\u00e4hlen z. B. eine erh\u00f6hte Infektionsanf\u00e4lligkeit, trockene Haare bis hin zu <strong>Haarausfall<\/strong>, Sehst\u00f6rungen, Eisenmangel sowie ein erh\u00f6htes Krebsrisiko. Vitamin A kommt vor allem in tierischem Gewebe vor, aber seine Vorstufen, wie z. B. das <strong>Betacarotin<\/strong>, sind auch in Pflanzen und Pilzen enthalten und werden im K\u00f6rper in Vitamin A umgewandelt.<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei 1 mg <strong>Vitamin A,<\/strong> was 6 mg Beta-Karotin entspricht. 100 g frische Pfifferlinge enthalten 0,2 mg Vitamin A, womit Sie bereits 20 Prozent des t\u00e4glichen Bedarfs abdecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Vitamin B<\/strong><\/h4>\n<p>Auch in Sachen B-Vitamine sind die Pilze nicht zu verachten: So decken z. B. 100 g frische Champignons 35 Prozent der empfohlenen Tagesdosis des Vitamins B5 und 28 Prozent des Vitamins B2, w\u00e4hrend Austernpilze bis zu 0,2 mg Vitamin B 1 enthalten und die Bedarfsdeckung bei 20 Prozent liegt.<\/p>\n<p>Des Weiteren sind Pilze auch ein sehr wertvoller Niacinlieferant und sind diesbez\u00fcglich mit Fleisch und Fisch gleichzusetzen. Sie k\u00f6nnen den t\u00e4glichen Bedarf an <strong>Niacin<\/strong> (B3) allein mit 100 g frischen Pfifferlingen zu 100 Prozent abdecken.<\/p>\n<h4><strong>Vitamin D<\/strong><\/h4>\n<p>In Deutschland leiden bis zu 90 Prozent der Erwachsenen an einer Unterversorgung mit Vitamin D. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr haben wir hier aufgef\u00fchrt: <strong>F\u00fcnf St\u00f6rfaktoren f\u00fcr die k\u00f6rpereigene Vitamin-D-Bildung. Vitamin D<\/strong> kann nicht vom K\u00f6rper selbst hergestellt werden. Die Nahrung tr\u00e4gt aber auch nur winzige Mengen zur Deckung des Vitamin-D-Bedarfs bei und kann daher fast vernachl\u00e4ssigt werden. Lediglich Fisch(leber) liefert relevante Vitamin-D-Mengen. Doch kommt dieser f\u00fcr vegetarisch oder vegan lebende Menschen nicht in Frage. Hier k\u00f6nnen aber <strong>dann Pilze aushelfen.<\/strong> Zwar k\u00f6nnen auch sie meist den Vitamin-D-Bedarf nicht decken, doch k\u00f6nnen Sie zu seiner Deckung beitragen \u2013 n\u00e4mlich mit 2 bis 3 \u00b5g Vitamin D.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Wirkungen der Pilze in der chinesischen Medizin<\/strong><\/h2>\n<p>Dass Pilze nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Arznei dienen k\u00f6nnen, war schon den Gelehrten der Antike bekannt. So schrieb z. B. Plinius der \u00c4ltere in seinem Werk \"Naturalis historia\" (Naturforschung) mitunter \u00fcber die Heilwirkung des L\u00e4rchenporlings, der gegen Darm- und Hautkrankheiten eingesetzt wurde.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahrhunderte folgten viele weitere Kr\u00e4uterb\u00fccher, z. B. das im Jahre 1679 erschienene \"Kr\u00e4uterbuch\" von Adamus Lonicerus, in denen Pilze mit Heilwirkung einen festen Platz einnehmen. So diente beispielsweise das Judasohr bei der Heilung von Geschw\u00fclsten, die Stinkmorchel half gegen Gicht und der Hallimasch fand als Abf\u00fchrmittel Verwendung, worauf auch seine Namensherkunft (Hell \u2013 also H\u00f6lle \u2013 im A*) unmissverst\u00e4ndlich hindeuten soll.<\/p>\n<p>Doch dann geriet das Wissen \u00fcber die Heilwirkung von Speisepilzen immer mehr in Vergessenheit \u2013 zumindest im Abendland. Dies ist in erster Linie darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass man \u2013 abgesehen vom Champignon \u2013 nicht wusste, wie sie gez\u00fcchtet werden k\u00f6nnen und eine industrielle Verwertung somit nicht m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>In Ostasien \u2013 insbesondere in Japan, China, Indonesien und Korea \u2013 sieht die Sachlage aber ganz anders aus. Hier, wo die traditionelle und die moderne Medizin friedlich nebeneinander existieren k\u00f6nnen, erfreuen sich die Heilpilze einer seit jeher ungebrochener Beliebtheit. Die Mykotherapie wird zum einen von der uralten Tradition der Naturheiler und zum anderen von den klinischen Studien gepr\u00e4gt. Der Begriff Mykotherapie ist auf den Pilzforscher Prof. <strong>Jan Ivan Lelley<\/strong> zur\u00fcckzuf\u00fchren und die weiter unten folgenden Anwendungs-Vorschl\u00e4ge entstammen seinem herausragenden Wissensschatz. (<strong>6<\/strong>)<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren ist jedoch auch in der westlichen Welt das Interesse f\u00fcr die Wirkung der Pilze wieder zum Leben erwacht. Daf\u00fcr ausschlaggebend war, dass sich immer mehr Menschen \u2013 ob Wissenschaftler oder nicht \u2013 verst\u00e4rkt f\u00fcr alternative Methoden (darunter die traditionelle chinesische Medizin) begeistern. Dabei wurde auch die Erkenntnis wiederentdeckt, dass nicht nur die asiatischen, sondern auch unsere heimischen Pilze f\u00fcr unser <strong>Immunsystem<\/strong> wertvoll sind. Drei davon wollen wir Ihnen nun etwas n\u00e4her vorstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Der Champignon sch\u00fctzt vor Krebs<\/strong><\/h2>\n<p>Die <strong>Champignons <\/strong>werden im deutschsprachigen Raum auch als Egerlinge bezeichnet und geh\u00f6ren zu den popul\u00e4rsten Speisepilzen. Es gibt viele Champignonarten, doch im Handel wird meist der Zweisporige Egerling (Agaricus bisporus) angeboten. Dieser sogenannte Zucht- bzw. Kulturchampignon ist der weltweit am meisten angebaute Speisepilz \u2013 allein in Europa und Nordamerika werden pro Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen erzeugt.<\/p>\n<p>Der Champignon ist ideal f\u00fcr Menschen, die gerne <strong>abnehmen<\/strong> m\u00f6chten, aber auch <strong>Gichtkranke, Diabetiker<\/strong> und <strong>Bluthochdruckpatienten <\/strong>sollten den schmackhaften Pilz viel \u00f6fter mit auf ihren Speisezettel nehmen. Der niedrige Natrium- und Glukosegehalt, der hohe Kalium- und Vitamingehalt sowie die verdauungsf\u00f6rdernden Ballaststoffe tragen dazu bei, dass besagte Patienten ganz besonders vom Champignon profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im asiatischen Raum hat der Champignon zwar noch keine lange Tradition, und doch z\u00e4hlt er bereits zu den anerkannten Heilpilzen. So wird einem Enzym namens&nbsp;Tyrosinase, das z. B. vor UV-Strahlung sch\u00fctzt, eine blutdrucksenkende Wirkung zugesprochen. Zudem empfehlen chinesische Heiler stillenden M\u00fcttern regelm\u00e4ssig Champignons zu essen, weil dadurch die Milchproduktion erh\u00f6ht werden kann.<\/p>\n<p>Inzwischen haben einige Studien gezeigt, dass Pilze \u2013 darunter auch der Champignon \u2013 Tumoren entgegenwirken. (<strong>8<\/strong>) (<strong>9<\/strong>) chinesische Wissenschaftler haben z. B. aufgezeigt, dass durch Champignon-Extrakt bei b\u00f6sartigen Gewebetumoren eine 90-prozentige Wachstumshemmung erreicht werden kann. (<strong>10)<\/strong><\/p>\n<p>Forscher vom Krebszentrum <em>City of Hope<\/em>&nbsp;bei Los Angeles haben ebenfalls nachgewiesen, dass Champignons eine krebshemmende Wirkung haben und z. B. das Wachstum von Brusttumoren verlangsamen (<strong>2<\/strong>). Dies geschieht, da die Pilze das Enzym Aromatase hemmen, das an der \u00d6strogenbildung beteiligt ist. In diesem Sinne hat der Verzehr von Champignons auch einen vorbeugenden Effekt.<\/p>\n<h2><strong>Anwendung:<\/strong><\/h2>\n<p>Champignons werden zwar selten als Trockenpilze angeboten, k\u00f6nnen daf\u00fcr aber das ganze Jahr \u00fcber frisch gekauft werden. Um in den Genuss der heilenden Kraft des Pilzes zu kommen, m\u00fcssen allerdings pro Woche 2- bis 3-mal jeweils 100 bis 150 g gegessen werden.<\/p>\n<h2><strong>Der Austernpilz reguliert den Cholesterinspiegel<\/strong><\/h2>\n<p>Der Austern-Seitling oder Austernpilz (Pleurotus ostreatus) ist fast \u00fcberall auf der Welt zu finden. Er w\u00e4chst auf den St\u00e4mmen und \u00c4sten von B\u00e4umen, da er sich vom Lignin im Holz ern\u00e4hrt. In Deutschland ist die Rotbuche sein bevorzugter Lebensraum. Austern-Seitlinge sind sehr beliebte Speisepilze und werden deshalb in grossen Mengen kultiviert \u2013 pro Jahr werden weltweit etwa 2,5 Millionen Tonnen geerntet.<\/p>\n<p>In der TCM werden getrocknete Austernpilze z. B. eingesetzt, um die Venen zu st\u00e4rken und die Sehnen zu entspannen. Doch der Austern-Seitling hat sich auch in der modernen Medizin einen Namen gemacht. So finden die getrockneten Fruchtk\u00f6rper z. B. in China bei der Heilung von <strong>Hexenschuss&nbsp;<\/strong>sowie Glieder- und Sehnenstarre Verwendung, w\u00e4hrend in Tschechien Austernpilz-Extrakte eingenommen werden, um einem zu hohen <strong>Cholesterinspiegel&nbsp;<\/strong>vorzubeugen.<\/p>\n<p>Eine Studie der <em>Leibniz Universit\u00e4t Hannover<\/em>&nbsp;hat entgegen gezeigt, dass der regelm\u00e4ssige Genuss von Austern-Seitlingen den Blutfettspiegel positiv beeinflussen kann (<strong>3<\/strong>).<\/p>\n<p>Hierbei stellten sich 20 Studenten mit leicht erh\u00f6htem Cholesterinspiegel f\u00fcr drei Wochen in den Dienst der Wissenschaft. W\u00e4hrend eine Gruppe t\u00e4glich 600 ml Suppe aus getrockneten Austernpilzen ass, erhielt die Kontrollgruppe dieselbe Menge Tomatensuppe. Bei jenen Probanden, welche die Pilzsuppe assen, konnte im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikante Senkung der Triglyceride \u2013 Risikofaktoren f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Entz\u00fcndungen der Bauchspeicheldr\u00fcse \u2013 festgestellt werden. Des Weiteren wurde im Blut der \"Pilzgruppe\" eine wesentliche Senkung des \"schlechten\" LDL-Cholesterins sowie der Gesamtcholesterin-Konzentration gemessen.<\/p>\n<p>Ausserdem haben slowakische Forscher vom <em>Research Institute of Nutrition<\/em>&nbsp;in Bratislava festgestellt, dass der Austern-Seitling in puncto Darmkrebs zu den pr\u00e4ventiven Heilmitteln z\u00e4hlt (4). Wer Austernpilze isst, tut seiner Darmflora etwas Gutes, was mitunter auf das Chitin zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Der Darm selbst kann das unverdauliche Chitin zwar nicht verwerten, die Darmbakterien aber schon. Nach dem Genuss der Pilze nimmt die Anzahl der erw\u00fcnschten Darmbakterien zu, da sie die Polysaccharide, aus denen das Chitin besteht, besonders lecker finden. Auf diesem Wege wird ein gesundes Darmflora-Milieu erzeugt, das besonders wichtig f\u00fcr die Erhaltung der Gesundheit ist.<\/p>\n<h4><strong>Anwendung:<\/strong><\/h4>\n<p>Um den Cholesterinspiegel zu regulieren, werden pro Tag 3 bis 9 g getrocknete und pulverisierte Austernseitlinge empfohlen. Das Pilzpulver kann sowohl in Form von Kapseln eingenommen werden, aber auch beispielsweise in warme Tees oder Suppen einger\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2><strong>Der Schopftintling blockiert Tumorzellen<\/strong><\/h2>\n<p>Der Schopftintling (Coprinus comatus) wird auch als Spargelpilz oder Tintenpilz bezeichnet und ist in Europa heimisch. Er zeigt sich gern an Wegr\u00e4ndern und auf Wiesen, hat aber auch unsere St\u00e4dte als Lebensraum f\u00fcr sich entdeckt. So finden sich sogar mitten in Wohnsiedlungen oft grosse Schopftintling-Gruppen. Die Pilze mit ihren charakteristischen ovalen bis glockenf\u00f6rmigen H\u00fcten ern\u00e4hren sich von kleinen Fadenw\u00fcrmern, was wiederum verdeutlicht, welch wundersame Wesen die Pilze sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Schopftintling gilt nur in seiner Kindheit und Jugend als ausgezeichneter Speisepilz, da die \u00e4lteren Artgenossen zu einer tintenartigen Fl\u00fcssigkeit zerfliessen \u2013 worauf auch sein Name zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Fr\u00fcher wurde aus den verwesenden Pilzen in der Tat eine Art Tinte hergestellt, mit der man schreiben konnte.<\/p>\n<p>Eine weitere Besonderheit des Schopftintlings ist, dass er zu den wenigen Speisepilzen geh\u00f6rt, die kultiviert werden k\u00f6nnen. Das Problem dabei ist, dass der Pilz sehr schnell verwertet werden muss, da selbst die jungen Exemplare nach der Ernte bald tintig zerfliessen. Aus diesem Grund wird der Schopftintling in erster Linie von Liebhabern gez\u00fcchtet.<\/p>\n<p>In der TCM wird der Schopftintling als verdauungsf\u00f6rdernd beschrieben und auch bei der Behandlung von <strong>H\u00e4morrhoiden&nbsp;<\/strong>eingesetzt. Chinesische Forscher haben in Experimenten aufgezeigt, dass sich der Pilz auf b\u00f6sartige Tumoren des Binde- und St\u00fctzgewebes zu 100 Prozent und auf das Ehrlichsche Karzinom (Geschwulst der Hautzellen) zu 90 Prozent wachstumshemmend auswirkt. (<strong>11<\/strong>)<\/p>\n<p>Eine Studie (<strong>5<\/strong>) der <em>University of Haifa<\/em>&nbsp;in Israel gezeigt, dass bestimmte Inhaltsstoffe des Schopftintlings die Rezeptorstellen f\u00fcr Sexualhormone an Tumorzellen blockieren. Auf diese Weise k\u00f6nnen hormonabh\u00e4ngige Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs positiv beeinflusst werden.<\/p>\n<p>\u00c4usserst interessant ist auch die blutzuckersenkende Wirkung des Schopftintlings. Ein deutscher Mykologe namens Kronberger, der selbst an Diabetes litt, f\u00fchrte schon in den 1960er Jahren diesbez\u00fcgliche Selbstversuche durch. Dabei stellte er fest, dass der Pilz den Blutzucker senkt. Seitdem konnte bereits in diversen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden, dass bereits eine kleine Menge des Pilzes eine erh\u00f6hte Insulinaussch\u00fcttung bzw. Blutzuckersenkung bei <strong>Diabetes Typ 1<\/strong> und Diabetes Typ 2 bewirkt und dabei den g\u00e4ngigen Medikamenten in nichts nachsteht \u2013 allerdings ohne Nebenwirkungen hervorzurufen.<\/p>\n<h4><strong>Anwendung:<\/strong><\/h4>\n<p>Damit der Tintenpilz seine Wirkung entfalten und den Blutzucker regulieren kann, muss er regelm\u00e4ssig verzehrt werden \u2013 pro Tag werden 100 bis 200 g frische Pilze empfohlen. Doch es kann auch auf 10 bis 20 g getrocknete und pulverisierte Pilze zur\u00fcckgegriffen werden, die \u2013 je nach Vorliebe \u2013 z. B. Joghurts, Suppen oder Eint\u00f6pfen zugef\u00fcgt werden k\u00f6nnen. Es kann aber auch ein Schopftintling-Extrakt eingenommen werden, wobei zweimal t\u00e4glich ein halber bis ganzer Teel\u00f6ffel des Extraktes mit ein wenig Wasser oder Kr\u00e4utertee vermischt wird. Eine Pilzkur sollte mindestens drei Monate durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2><strong>Der Kr\u00e4uterseitling ist gut f\u00fcrs Ged\u00e4chtnis&nbsp;<\/strong><\/h2>\n<p>Der Kr\u00e4uterseitling (<em>Pleurotus eryngii<\/em>), auch K\u00f6nigsausternpilz genannt, w\u00e4chst in Europa, wobei er in Deutschland wild eher selten anzutreffen ist. Er zeichnet sich durch sein kr\u00e4ftiges, herzhaftes Aroma aus, das \u00c4hnlichkeit mit dem Steinpilz hat. Der Speisepilz hat den Vorteil, dass er beim Garen bissfest bleibt. Zum rohen Verzehr eignet er sich dagegen weniger, da er schwer verdaulich ist.<\/p>\n<p>Der Kr\u00e4uterseitling ist reich an <strong>Antioxidantien <\/strong>und soll sich deshalb laut einer Studie positiv bei <strong>Alzheimer <\/strong>auswirken k\u00f6nnen. Denn eine der Hauptursachen f\u00fcr Alzheimer ist oxidativer Stress.<\/p>\n<p>F\u00fcr die taiwanesische Studie wurden M\u00e4use sechs Wochen lang mit Kr\u00e4uterseitlingen gef\u00fcttert. Nach dieser Zeit hatte sich ihr Ged\u00e4chtnisdefizit stark verbessert, w\u00e4hrend die bei Alzheimer typischen Plaque-Ablagerungen zur\u00fcckgegangen waren. Die Forscher vermuten deshalb, dass der Kr\u00e4uterseitling das Ged\u00e4chtnis auch beim Menschen f\u00f6rdern k\u00f6nnte (15).<\/p>\n<h2><strong>Der Shiitake-Pilz sch\u00fctzt vor Geb\u00e4rmutterhalskrebs<\/strong><\/h2>\n<p>Der Shiitake-Pilz hat eine ganz spezifische Wirkung. Er kann erfolgreich bei <strong>Geb\u00e4rmutterhalskrebs&nbsp;<\/strong>eingesetzt werden. Vorbeugend d\u00fcrfte bereits der Verzehr von Shiitake-Pilzen wirken.<\/p>\n<p>Wie wunderbar eine Nahrungserg\u00e4nzung mit Shiitake-Pilz-Extrakten bei einer bereits bestehenden HPV-Infektion wirken kann, haben wir hier beschrieben: <strong>Shiitake-Pilz besiegt Geb\u00e4rmutterhalskrebs.<\/strong><\/p>\n<p>Da Pilze sehr empfindliche Zeitgenossen sind und selbst edle Speisepilze bei unsachgem\u00e4sser Sammlung, Lagerung und Zubereitung zu Vergiftungen f\u00fchren k\u00f6nnen, m\u00f6chten wir Ihnen in Folge einige wichtige Tipps mit auf den Weg geben.<\/p>\n<h4><strong>10 Tipps zum Umgang mit Pilzen<\/strong><\/h4>\n<p>Prof. Lelley \u2013 der bekannte Pilzforscher, auf den die Mykotherapie zur\u00fcckzuf\u00fchren ist \u2013 empfiehlt: \" <em>Esst <\/em>Pilze<em> und ihr lebt l\u00e4nger!<\/em> \" (6) \u2013 doch nur dann, wenn weder Giftpilze noch verdorbene Speisepilze im Kochtopf landen. Wenn Sie die Pilze aber mit Bedacht behandeln, k\u00f6nnen Sie sowohl von der kulinarischen G\u00fcte als auch vom heilenden Effekt der \"Waldm\u00e4nnchen\" profitieren.<\/p>\n<h2><strong>So k\u00f6nnen Sie Pilze sammeln<\/strong><\/h2>\n<p>Essbare Pilze k\u00f6nnen von Juli bis November auf Wiesen und in den W\u00e4ldern gesammelt werden, doch der Herbst ist daf\u00fcr die ideale Jahreszeit. Wichtig ist in jedem Fall, dass nur jene Exemplare mitgenommen werden, die eindeutig identifiziert werden k\u00f6nnen. Wenn Sie sich bei gewissen Pilzen unsicher sind, sollten Sie diese unter keinen Umst\u00e4nden essen, sondern sich zuerst an eine Pilzberatungsstelle wenden.<\/p>\n<p>Drehen Sie die Pilze vorsichtig aus dem Boden heraus. Das ist insofern wichtig, da sich gerade an den Stielenden oft wichtige Erkennungsmerkmale befinden, die bei der Bestimmung hilfreich sind. Anschliessend sollten Sie das Loch wieder mit Erde zudecken, damit das Myzel nicht austrocknet. Ganz junge Pilze sollten Sie besser stehenlassen, genauso die alten Exemplare. Bedenken Sie dabei, dass die meisten Pilzvergiftungen nicht von Giftpilzen verursacht werden, sondern von alten, verdorbenen Pilzen.<\/p>\n<p>Transportieren Sie die gesammelten Pilze am besten in luftigen K\u00f6rben, so bleiben sie l\u00e4nger frisch. Ausserdem sollten Sie jene Pilze, die Sie nicht eindeutig identifizieren konnten, separat aufbewahren, da z. B. ein Gr\u00fcner Knollenbl\u00e4tterpilz durch Sporenabwurf die besten Speisepilze in Giftpilze verwandeln kann.<\/p>\n<h4><strong>Auf giftige Doppelg\u00e4nger achten<\/strong><\/h4>\n<p>Manche Speisepilze haben giftige Doppelg\u00e4nger, die Sie gut auseinanderhalten k\u00f6nnen, sollten, wenn Sie Pilze sammeln. Der ungeniessbare Doppelg\u00e4nger des Steinpilzes beispielsweise ist der Gallenr\u00f6hrling, der bitter schmeckt. Der giftige Doppelg\u00e4nger des Wiesenchampignons ist der Knollenbl\u00e4tterpilz, der zum Tode f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Auch der angenehm nussig schmeckende und riechende Parasol mit seinem verschiebbaren Ring unterhalb des Hutes hat etliche Doppelg\u00e4nger, manche sind giftig, andere nicht. L\u00e4sst sich der Ring (die Manschette) nicht verschieben, kann man sicher sein, dass es kein Parasol ist, sondern vielleicht ein Gift-Riesenschirmpilz.<\/p>\n<p>Informieren Sie sich auch, ob es in Ihrer Region Sammelbeschr\u00e4nkungen oder Sammelverbote gibt. (12)<\/p>\n<h4><strong>Speichern Pilze Radioaktivit\u00e4t und Schwermetalle?<\/strong><\/h4>\n<p>Nun sind seit dem verheerenden Reaktorungl\u00fcck in Tschernobyl fast 40 Jahre vergangen \u2013 und noch immer sind Wildpilze zum Teil sogar erheblich radioaktiv belastet. Der Grad der Kontamination h\u00e4ngt dabei sowohl von der Sorte als auch vom Standort ab.<\/p>\n<p>Am wenigsten kontaminiert sind Sorten, die auf Holz wachsen wie z. B. der Austern-Seitling, w\u00e4hrend z. B. Maronenr\u00f6hrlinge als stark belastet gelten. Betroffen sind mitunter Russland und die Ukraine, aber auch osteurop\u00e4ische L\u00e4nder wie Ungarn und der S\u00fcden Deutschlands sowie der Schweiz.<\/p>\n<p>Da Pilze zudem <strong>Schwermetalle&nbsp;<\/strong>wie Cadmium oder Quecksilber anreichern, r\u00e4t die <em>DGE<\/em>&nbsp;grunds\u00e4tzlich dazu, pro Woche nicht mehr als 250 g Wildpilze zu essen.<\/p>\n<p>Kinder und Schwangere sollten besonders vorsichtig sein und wer auf Nummer sicher gehen m\u00f6chte, sollte besser auf Zuchtpilze zur\u00fcckgreifen. (<strong>7<\/strong>)<\/p>\n<h4><strong>Wenn Sie Pilze kaufen<\/strong><\/h4>\n<p>Vorsicht ist nicht nur beim Sammeln angesagt, sondern auch beim Einkauf im Supermarkt. Es kommt n\u00e4mlich nicht selten vor, dass bereits verdorbene Pilze angeboten werden. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass die Pilze h\u00e4ufig falsch oder zu lange gelagert werden. Wenn Pilze verderben, entwickeln sich Giftstoffe, die mit einer Pilzvergiftung enden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Achten Sie beim Einkauf also darauf, dass die Pilze nicht luftdicht (z. B. in Plastik) verpackt sind.<\/p>\n<p>Des Weiteren sollten Sie vom Kauf ausgetrockneter, fleckiger oder gar schimmliger Pilze unbedingt Abstand nehmen. Bei gr\u00f6sseren Exemplaren wie Steinpilzen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Sie auch einen Frischetest durchf\u00fchren: Dr\u00fccken Sie einfach mit dem Zeigefinger leicht auf den Hut. Ist dieser weich und gibt er nach, ist der Pilz h\u00f6chstwahrscheinlich verdorben.<\/p>\n<h2><strong>So k\u00f6nnen Sie Pilze lagern<\/strong><\/h2>\n<p>Wie Sie bereits wissen, halten sich Pilze nur f\u00fcr wenige Tage frisch. Wildpilze sollten am besten noch am selben Tag zubereitet werden. Da Pilze sehr empfindlich auf Licht, W\u00e4rme und Druck reagieren, sollten sie in einem luftdurchl\u00e4ssigen Gef\u00e4ss oder in einer Papiert\u00fcte im Gem\u00fcsefach des K\u00fchlschranks gelagert werden.<\/p>\n<h4><strong>Pilze einfrieren<\/strong><\/h4>\n<p>Pilze k\u00f6nnen auch prima eingefroren werden, um ihre Haltbarkeit zu erh\u00f6hen. Davor m\u00fcssen Sie sie aber gut putzen, in Scheiben oder St\u00fccke schneiden und in Folge kurz blanchieren. Hierbei geben Sie die Pilze einfach kurz in kochendes Salzwasser, nehmen sie heraus und schrecken sie kalt ab. Anschliessend lassen Sie die Pilze gut abtropfen. Am besten ist es, wenn Sie jedes St\u00fcck einzeln trocken tupfen. Im Tiefk\u00fchlfach sind Pilze ca. 6 Monate haltbar.<\/p>\n<h4><strong>Pilze einlegen<\/strong><\/h4>\n<p>Abgesehen von den Tintlingen k\u00f6nnen Sie alle jungen, festen und wurmfreien Speisepilze in Sud, \u00d6l oder Essig einlegen. Zu den besten Einlegepilzen z\u00e4hlen z. B. Steinpilze, Champignons, Pfifferlinge, Reizker oder auch Butterpilze.<\/p>\n<p>Um Pilze in Oliven\u00f6l einzulegen, kochen Sie zun\u00e4chst 1 l guten Weinessig, 0,5 l Wasser, 2 EL Salz und die Gew\u00fcrze Ihrer Wahl auf, geben 2 kg Pilze dazu und lassen sie 5 bis 10 Minuten kochen. Dann giessen Sie den Sud ab, breiten die Pilze auf einem sauberen Tuch aus und lassen Sie einige Stunden ausk\u00fchlen. Wichtig ist, dass Sie die abgekochten Pilze nicht mehr mit den H\u00e4nden ber\u00fchren. In der Zwischenzeit sterilisieren Sie die ben\u00f6tigten verschliessbaren Glasgef\u00e4sse.<\/p>\n<p>Abschliessend f\u00fcllen Sie immer wieder eine Schicht Pilze in das Glas und bedecken diese mit hochwertigem Oliven\u00f6l \u2013 bis das Glas gef\u00fcllt ist \u2013 und verschliessen es fest. Achten Sie stets darauf, dass alle Pilzteile gut mit Oliven\u00f6l bedeckt sind, ansonsten kommt es zum Schimmelbefall.<\/p>\n<h4><strong>Pilze trocknen<\/strong><\/h4>\n<p>Es ist auch keine Hexerei, seine Pilze selbst zu trocknen. Zun\u00e4chst sollten Sie sie halbieren oder in feine Scheiben schneiden und dann bei ca. 40 Grad Celsius trocknen. Am besten eignet sich hierf\u00fcr ein D\u00f6rrger\u00e4t, aber es geht auch im Backofen. Sie k\u00f6nnen die Pilzscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder auf einen Gitterrost legen. W\u00e4hlen Sie die Umluft-Funktion oder lassen Sie den Backofen einen Spalt offen.<\/p>\n<p>Eine Alternative ist das Trocknen an der Luft. Die Pilze werden ebenfalls in Scheiben geschnitten, auf Schn\u00fcre gef\u00e4delt und an einem gesch\u00fctzten Ort (z. B. Dachboden) aufgeh\u00e4ngt. In der warmen Jahreszeit k\u00f6nnen die Pilzst\u00fccke auch auf einem Tuch oder Pergamentpapier auslegt und in der Sonne getrocknet werden.<\/p>\n<p>Trockenpilze sollten luftdicht gelagert werden.<\/p>\n<h2><strong>Pilze zubereiten<\/strong><\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst gilt das Motto, keine Konserven zu verwenden, da durch den Konservierungsprozess mehr als die H\u00e4lfte der wertvollen Inhaltsstoffe verloren geht. Tiefk\u00fchlpilze sollten vor dem Zubereiten nicht aufgetaut werden.<\/p>\n<p>Bevor Wildpilze zubereitet werden, sollten sie akkurat ges\u00e4ubert werden. Man kann Sie entweder vorsichtig unter fliessendem Wasser oder trocken abb\u00fcrsten (mit einer weichen sauberen Pilzb\u00fcrste). Lassen Sie die Pilze aber nicht im Wasser liegen, da sie sich dann wie ein Schwamm vollsaugen und an Aroma verlieren. Am besten ist es, sie nach dem Waschen trocken zu tupfen. Zuchtpilze k\u00f6nnen entgegen mit einem feuchten Tuch abgerieben werden.<\/p>\n<h4><strong>Pilze roh essen?<\/strong><\/h4>\n<p>Abgesehen davon sollten Sie wissen, dass die allermeisten Pilze im Rohzustand giftig sind! Dazu geh\u00f6ren die am weitesten verbreiteten Kulturpilze aber im Allgemeinen nicht. Denn Champignon, Shiitake und Steinpilz kann man in den \u00fcblichen Mengen von ca. 50 g sehr gut roh essen, z. B. \u00fcber Nacht (im K\u00fchlschrank) mariniert in Zitronensaft, Oliven\u00f6l, Meersalz, Knoblauch und Kr\u00e4utern.<\/p>\n<p>Wer Pilze generell nicht so gut vertr\u00e4gt und ein empfindliches Verdauungssystem sein Eigen nennt, sollte aber auch diese Pilze mindestens 15 Minuten erhitzen, da sie bei kurzen Garzeiten schwer verdaulich sind. Dabei gilt: Je kleiner sie aufgeschnitten werden, desto besser klappt es mit der Verdauung \u2013 wobei wir immer wieder darauf hinweisen, dass es oft nicht an der Gr\u00f6sse der St\u00fcckchen liegt, sondern vielmehr am hektischen Essen und an der Unlust ausf\u00fchrlich zu kauen. Wer n\u00e4mlich in Ruhe isst und gem\u00fctlich kaut, wird pl\u00f6tzlich sehr viele Speisen vertragen, bei denen er zuvor Beschwerden versp\u00fcrt hatte.<\/p>\n<h4><strong>Kann man Pilze wieder aufw\u00e4rmen?<\/strong><\/h4>\n<p>Pilzgerichte k\u00f6nnen Sie problemlos wieder aufw\u00e4rmen. Jahrzehntelang wurde davor gewarnt, was jedoch nur daran lag, dass es in alten Zeiten keine K\u00fchlschr\u00e4nke gab und gekochte Pilze leicht verdarben. Hatten Sie Ihr Pilzgericht aber \u00fcber Nacht im K\u00fchlschrank stehen, k\u00f6nnen Sie es sehr gut am n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten Tag aufw\u00e4rmen und geniessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Wichtiger Hinweis<\/strong><\/h4>\n<p>Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Ver\u00f6ffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen gepr\u00fcft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.<\/p>\n<h4><strong>Quellen<\/strong><\/h4>\n<ol>\n<li>Zentrum der Gesundheit - Autor: Sybille M\u00fcller - Aktualisiert: 17 Januar 2023<\/li>\n<li>City of Hope researchers demonstrate anticancer effect of mushrooms, Eurek Alert!, Juni 2011<\/li>\n<li>Austernpilze senken den Cholesterinspiegel \u2013&nbsp;Studie zeigt positiven Einfluss auf Blutfette scinexx, August 2011<\/li>\n<li>Bobek P et al, Effect of oyster mushroom (Pleurotus ostreatus) on pathological changes in dimethylhydrazine-induced rat colon cancer, Oncology Reorts, Mai-Juni 1998<\/li>\n<li>Zaidman BZ et al, Coprinus comatus and Ganoderma lucidum interfere with androgen receptor function in LNCaP prostate cancer cells, Molecular Biology Reports, Juni 2008<\/li>\n<li>Jan I. Lelley, Die Heilkraft der Pilze, Krefeld, 2007<\/li>\n<li>Hauptsaison f\u00fcr Wildpilze, Presseinformation der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung e. V, Oktober 2011<\/li>\n<li>Martin KR et al, Commonly consumed and specialty dietary mushrooms reduce cellular proliferation in MCF-7 human breast cancer cells, Experimental Biology and Medicine, November 2010<\/li>\n<li>Shin A et al, Dietary mushroom intake and the risk of breast cancer based on hormone receptor status, Nutrition &amp; Cancer, 2010<\/li>\n<li>Patel S et al, Recent developments in mushrooms as anti-cancer therapeutics: a review, 3 Biotech, M\u00e4rz 2012<\/li>\n<li>Han C et al, Hypoglycemic activity of fermented mushroom of Coprinus comatus rich in vanadium, Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, 2006<\/li>\n<li>E. Gerhardt, Hinweise zum Sammeln von Pilzen, Freie Universit\u00e4t Berlin<\/li>\n<li>Francisco Javier Turrubiates-Hern\u00e1ndes et al, The Relevance of Selenium Status in Rheumatoid Arthritis, Nutrients, September 2020<\/li>\n<li>Liang CH, Huang PC, Mau JL, Chiang SS. Effect of the King Oyster Culinary-Medicinal Mushroom Pleurotus eryngii (Agaricomycetes) Basidiocarps Powder to Ameliorate Memory and Learning Deficit in Ability in A\u03b2-Induced Alzheimer's Disease C57BL\/6J Mice Model. Int J Med Mushrooms. 2020;22(2):145-159.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Speisepilze und ihre gesundheitlichen Vorteile Obwohl Pilze zusammen mit Gem\u00fcse angeboten und auch wie Gem\u00fcse behandelt werden, geh\u00f6ren sie aus rein botanischer Sicht nicht dazu. Laut dem Bundeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung werden Pilze nicht zu den Pflanzen gez\u00e4hlt, sondern bilden ein eigenes Reich das als &nbsp;Funga nominiert wird. Was bedeutet Funga? Funga setzt sich aus den W\u00f6rtern Fungi und Flora zusammen&nbsp;<a href=\"https:\/\/bien-etreiris.ch\/de\/ratgeber-klarheit-beratung\/gesunder-lebensstil\/naehrstoffe\/lebensmittel\/funga-pilze\/\" class=\"read-more\">Weiter lesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":65293,"parent":83441,"menu_order":4028,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-with-child.php","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-65327","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FUNGA - WOHLBEFINDEN<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/bien-etreiris.ch\/de\/ratgeber-klarheit-beratung\/gesunder-lebensstil\/naehrstoffe\/funga-pilze\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"FUNGA - WOHLBEFINDEN\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Speisepilze und ihre gesundheitlichen Vorteile Obwohl Pilze zusammen mit Gem\u00fcse angeboten und auch wie Gem\u00fcse behandelt werden, geh\u00f6ren sie aus rein botanischer Sicht nicht dazu. 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