{"id":65149,"date":"2023-01-29T22:33:16","date_gmt":"2023-01-29T20:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/bien-etreiris.ch\/produktpraesentation\/entspannen\/schluessel-zur-selbstheilung\/pleine-conscience\/"},"modified":"2023-01-29T23:35:00","modified_gmt":"2023-01-29T21:35:00","slug":"achtsamkeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bien-etreiris.ch\/de\/produktpraesentation\/entspannen\/schluessel-zur-selbsthilfe\/achtsamkeit\/","title":{"rendered":"ACHTSAMKEIT"},"content":{"rendered":"\n<h2><strong>Achtsamkeit: Die heilende Kraft des Augenblicks<\/strong><\/h2>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Achtsamkeit ist eine Lebensphilosophie, kann aber auch therapeutisch eingesetzt werden. Denn mit Achtsamkeit lassen sich viele psychische und k\u00f6rperliche Erkrankungen und Beschwerden lindern. Dazu k\u00f6nnen bestimmte \u00dcbungen in den Alltag integriert oder bei Bedarf auch erst in Kursen erlernt werden. Wir stellen die entsprechenden \u00dcbungen vor und erkl\u00e4ren, wann Achtsamkeit besonders wirksam ist.<\/p>\n<h4><strong>Was ist Achtsamkeit?<\/strong><\/h4>\n<p>Achtsamkeit bezeichnet die F\u00e4higkeit, das Hier und Jetzt bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen. Dabei soll das, was in diesem Moment passiert, nicht bewertet werden, etwa als gut oder schlecht, gesund oder krank, richtig oder falsch - es soll genauso angenommen und akzeptiert und lediglich beobachtet werden, wie es sich in diesem Augenblick abspielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die F\u00e4higkeit, achtsam zu sein und unsere Umgebung sowie unsere Mitmenschen bewusst wahrzunehmen, steht im Gegensatz zu vielen Situationen, die wir in unserem Alltag erleben \u2013 in denen wir uns im sogenannten \u201eAutopilot-Modus\u201c befinden und automatisch handeln, ohne uns bewusst zu sein, was wir eigentlich tun. Wir planen Zuk\u00fcnftiges, schwelgen in der Vergangenheit oder lassen uns durch soziale Medien in den Bann der virtuellen Welt ziehen - viel zu selten leben wir bewusst im Augenblick.<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeit wird seit langer Zeit im Buddhismus praktiziert<\/strong><\/h4>\n<p>Achtsamkeit stammt urspr\u00fcnglich aus dem Buddhismus und wird dort seit vielen hundert Jahren praktiziert, w\u00e4hrend es in der westlichen Welt erst in den 1960er und 1970er Jahren Aufmerksamkeit erlangte. Als Behandlungsmethode bei Erkrankungen kam die Achtsamkeitsmeditation erst in den sp\u00e4ten 1970er Jahren durch die Arbeit von Jon Kabat-Zinn zum Einsatz. Er erforschte die Achtsamkeit bei chronischen Schmerzen und ist heute f\u00fcr seinen Ansatz der \"Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion\" (<em>Mindfulness-Based Stress Reduction<\/em> \u2013 MBSR) bekannt (<strong>2<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Was ist Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR)?<\/strong><\/h4>\n<p>MBSR ist ein Programm f\u00fcr intensives Training in Achtsamkeitsmeditation, das in Gruppen mit bis zu 30 Teilnehmern durchgef\u00fchrt wird. Die Teilnehmer treffen sich dabei meist 8 Wochen lang f\u00fcr w\u00f6chentlich zwei bis zweieinhalb Stunden zum Training. Zus\u00e4tzlich werden diese ermutigt, an einem ganzt\u00e4gigen Retreat f\u00fcr mehr Achtsamkeit teilzunehmen sowie t\u00e4gliche \u00dcbungen zu Hause durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Durch \u00dcbungen, wie den Bodyscan, die Gehmeditation oder das achtsame Essen (weiter unten finden Sie eine Beschreibung der \u00dcbungen) soll die bewusste Wahrnehmung von K\u00f6rperempfindungen und emotionalen Reaktionen gelernt werden (<strong>2<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Welche Formen von Achtsamkeitstraining gibt es?<\/strong><\/h4>\n<p>Es gibt viele unterschiedliche Formen des Achtsamkeitstrainings, jedoch ist die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (MBSR) nach Jon Kabat-Zinn die beliebteste Methode in der wissenschaftlichen Literatur.<\/p>\n<p>Viele weitere Methoden wurden aus der MBSR entwickelt \u2013 so auch die Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (<em>Mindfulness-based cognitive therapy<\/em> \u2013 MBCT). Diese Form stellt eine Kombination aus dem MBSR-Programm und Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie dar. Sie gilt als eine der effektivsten R\u00fcckfalls-Prophylaxen f\u00fcr depressive Erkrankungen und soll auch bei akuten Depressionen wirksam sein.<\/p>\n<p>Achtsamkeit kann auch in Form anderer \u00dcbungen trainiert werden \u2013 man unterscheidet dabei zwischen formeller und informeller Praxis.<\/p>\n<ol>\n<li>Die formelle Praxis beschreibt gezielte \u00dcbungen wie Meditation oder K\u00f6rper\u00fcbungen wie <strong>Yoga<\/strong>, Qi-Gong oder Feldenkrais.<\/li>\n<li>Die informelle Praxis beschreibt das \u00dcben von Achtsamkeit im Alltag, um zu Entspannung und innerem Gleichgewicht zu finden und mit stressreichen Situationen besser umzugehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Weiter unten finden Sie sowohl gezielte \u00dcbungen als auch solche, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen.<\/p>\n<h4><strong>Warum ist Achtsamkeit so wichtig?<\/strong><\/h4>\n<p>Seit der Gr\u00fcndung der MBSR wurde die Achtsamkeit zum Bestandteil vieler Psychotherapierichtungen. Auch die Forschung nahm Fahrt auf und der Einfluss von Achtsamkeit auf die psychische und k\u00f6rperliche Gesundheit wurde emsig untersucht.<\/p>\n<p>Man fand heraus, dass achtsamere Menschen zufriedener mit ihrem Leben sind, \u00fcber mehr Vitalit\u00e4t und Selbstwertgef\u00fchl verf\u00fcgen sowie empathischer, umg\u00e4nglicher, optimistischer und aufmerksamer sind. Zudem scheinen Menschen, die mehr im Augenblick leben, weniger depressiv und \u00e4ngstlich zu sein sowie ihre Emotionen besser regulieren zu k\u00f6nnen. Dies bezieht sich jedoch nicht nur auf die subjektive Wahrnehmung \u2013 auch die Gehirnstruktur und Gehirnaktivit\u00e4t ver\u00e4ndern sich durch regelm\u00e4\u00dfiges Training der Achtsamkeit (<strong>2<\/strong>).<\/p>\n<p>Doch nicht nur bei gesunden Menschen scheint sich das \u00dcben in Achtsamkeit zu bew\u00e4hren \u2013 auch ein Training in Achtsamkeit bei psychischen und k\u00f6rperlichen Erkrankungen stellt eine vielversprechende Behandlungsmethode dar.<\/p>\n<h4><strong>Positive Wirkungen von Achtsamkeit bei Erkrankungen<\/strong><\/h4>\n<p>Die positive Wirkung von Achtsamkeit wurde bereits in unz\u00e4hligen Studien bei den verschiedensten Erkrankungen nachgewiesen. Man nimmt an, dass der positive Effekt auf die stresspuffernde Wirkung von Achtsamkeit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist \u2013 dass also die Reaktion auf Stress abgemildert wird und dieser nicht mehr als so belastend wahrgenommen und beurteilt wird (<strong>3<\/strong>).<\/p>\n<p>Diese Annahme wird unter anderem durch eine Studie best\u00e4tigt, in der achtsamere Teilnehmer in einer stressausl\u00f6senden Situation eine geringere Aussch\u00fcttung des Stresshormons Cortisol aufwiesen als weniger achtsame Teilnehmer (<strong>4<\/strong>). Auch weiss man, dass Achtsamkeit besonders bei Erkrankungen oder Verhaltensweisen (z. B. Rauchen), die durch Stress verst\u00e4rkt oder beg\u00fcnstigt werden, einen positiven Effekt aufweist (<strong>3<\/strong>).<\/p>\n<p>Zu diesen stressmitbedingten Erkrankungen z\u00e4hlen etwa Depressionen, Schuppenflechte oder andere chronisch entz\u00fcndliche Erkrankungen. Auch Infektionen treten h\u00e4ufiger bei stressanf\u00e4lligen Menschen auf, sogar Infektionen mit HIV. Denn Stress kann die Replikation von HI-Viren beschleunigen (2).<\/p>\n<h4><strong>Training in Achtsamkeit lindert chronische Schmerzen<\/strong><\/h4>\n<p>In unserem Artikel <strong>Mindfulness bei chronischen Schmerzen<\/strong> wurde bereits beschrieben, dass Patienten, die in Folge von Fibromyalgie, chronischen R\u00fcckenproblemen, Rheuma oder Arthrose an Schmerzen litten, von einem 8-w\u00f6chigem MBSR-Programm (Training in mehr Achtsamkeit) profitierten.<\/p>\n<p>Die Wirkung der Methode war vergleichbar mit der kognitiven Verhaltenstherapie \u2013 der im klinischen Bereich am h\u00e4ufigsten eingesetzten Psychotherapieform \u2013 und linderte neben den Schmerzen zus\u00e4tzlich die schmerzbedingten Depressionen (<strong>5<\/strong>). Einige Studien deuten darauf hin, dass die w\u00e4hrend des MBSR-Trainings verminderte Schmerzwahrnehmung nach Abschluss des Trainings noch 3 bis 12 Monate lang anhielt (<strong>6<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Training in Achtsamkeit bei Erk\u00e4ltungen<\/strong><\/h4>\n<p>Im Jahr 2012 wurde in der medizinischen Zeitschrift <em>Annals of Family Medicine<\/em> ein Artikel ver\u00f6ffentlicht, in dem \u00fcberpr\u00fcft werden sollte, welche Auswirkung ein 8-w\u00f6chiges Training in mehr Achtsamkeit (Achtsamkeitsmeditation) auf die Entwicklung von akuten Atemwegsinfektionen hat. Es zeigte sich eine verminderte Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Erk\u00e4ltungen sowie eine geringere Dauer der Erk\u00e4ltungen im Vergleich zur Kontrollgruppe. Zudem wurde die <strong>Erk\u00e4ltung <\/strong>in der Meditationsgruppe als deutlich milder wahrgenommen (<strong>7<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeitstraining verbessert das Reizdarmsyndrom<\/strong><\/h4>\n<p>Das <strong>Reizdarmsyndrom <\/strong>ist durch anhaltende Bauch- oder Unterleibsschmerzen, Kr\u00e4mpfe sowie einen ver\u00e4nderten Stuhl \u2013 Durchfall und\/oder Verstopfung \u2013 gekennzeichnet. Die Psyche spielt beim Reizdarmsyndrom meist eine bedeutende Rolle. Studien zeigen, dass MBSR die Symptome des Reizdarmsyndroms erheblich reduzieren und die damit einhergehende Beeintr\u00e4chtigung der Lebensqualit\u00e4t lindern kann. Dies wird damit erkl\u00e4rt, dass den Empfindungen im K\u00f6rper nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird \u2013 sie werden lediglich beobachtet und nicht mehr als so be\u00e4ngstigend bewertet. Dadurch kommt es zu einer Abnahme der Bauchschmerzen (<strong>8,9<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeit reduziert Risiko f\u00fcr Typ 2 Diabetes<\/strong><\/h4>\n<p>Ein wesentlicher Risikofaktor f\u00fcr Typ 2 Diabetes ist \u00dcbergewicht und ein damit zusammenh\u00e4ngender ungesunder Lebensstil. Ein Training in Achtsamkeit sollte daher nicht die einzige Ma\u00dfnahme zur Vorbeugung von Diabetes darstellen, sondern eher als zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahme dienen. Denn wie eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigte, kann damit das Risiko f\u00fcr Typ 2 Diabetes reduziert werden.<\/p>\n<p>33 Jugendliche mit \u00dcbergewicht, Diabetes in der Familiengeschichte und depressiven Symptomen trafen sich sechs Wochen lang einmal die Woche f\u00fcr eine Stunde zu einem Achtsamkeitstraining, das viele \u00dcbungen des MBSR-Programms enthielt. Die Kontrollgruppe nahm an einem Training mit Elementen aus der kognitiven Verhaltenstherapie teil. Sie sollten z. B. ihre Stimmung in einem Stimmungstagebuch festhalten, angenehme Aktivit\u00e4ten planen oder negative Gedanken identifizieren.<\/p>\n<p>Bei den Jugendlichen, die ihre Achtsamkeit trainierten, nahmen die depressiven Symptome, die Insulinresistenz und die Werte des N\u00fcchterninsulins deutlicher ab als in der anderen Gruppe (<strong>10<\/strong>). Ein erh\u00f6hter N\u00fcchterninsulinspiegel kann auf eine Insulinresistenz hinweisen. Dabei reagieren die K\u00f6rperzellen nicht mehr ausreichend auf Insulin, wodurch der durch die Nahrung aufgenommene Zucker nicht in die Zellen gelangen kann \u2013 die Folge ist ein erh\u00f6hter Zuckerspiegel im Blut, der nun wiederum einen Typ-2-Diabetes beg\u00fcnstigen kann.<\/p>\n<p>Weitere M\u00f6glichkeiten, um Diabetes vorzubeugen und zu behandeln finden Sie in unserem Artikel <strong>Diabetes mellitus Typ 2 \u2013 Symptome, Ursachen und Ma\u00dfnahmen.<\/strong><\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeitstraining bei HIV-Infektion<\/strong><\/h4>\n<p>Das HI-Virus greift Zellen des menschlichen Immunsystems an und kann unbehandelt dazu f\u00fchren, dass das Immunsystem weiter geschw\u00e4cht wird oder \u00fcberhaupt nicht mehr funktionst\u00fcchtig ist. Zu den Zellen, die angegriffen werden, geh\u00f6ren unter anderem auch die Lymphozyten, eine Untergruppe der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen, deren Aufgabe darin besteht, Krankheitserreger zu erkennen und zu beseitigen. Das HI-Virus f\u00fchrt also dazu, dass die Zahl der Lymphozyten im Blut abnimmt.<\/p>\n<p>Einige Studien deuten nun darauf hin, dass ein Training in mehr Achtsamkeit in Form von MBSR bei HIV-Patienten den R\u00fcckgang der Lymphozytenanzahl stoppen kann (<strong>11,12,13<\/strong>) So war etwa bei einem 8-w\u00f6chigen MBSR-Programm keine Ver\u00e4nderung der sogenannten CD4 <sup>+<\/sup>-T-Lymphozyten \u2013 insbesondere diese Art der Lymphozyten wird durch das HI-Virus zerst\u00f6rt \u2013 zu erkennen, w\u00e4hrend es in der Kontrollgruppe, die an einem (nur) eint\u00e4gigen Stressabbau-Seminar teilnahmen, zu einem R\u00fcckgang der Lymphozyten kam.<\/p>\n<p>Zudem konnten durch Achtsamkeitstraining die HIV-Symptome reduziert werden sowie psychischer Stress, depressive Symptome und Angst \u2013 also Symptome, die immunsuppressiv wirken und somit die Funktionen des Immunsystems noch weiter beeintr\u00e4chtigen \u2013 verringert werden (<strong>11<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeit senkt Blutdruck und hilft bei Herzerkrankungen<\/strong><\/h4>\n<p>Psychische Belastung tr\u00e4gt sowohl zur Entstehung als auch zur Aufrechterhaltung und Verschlechterung von Herzerkrankungen bei. Bis zu 40 % der Patienten entwickeln depressive Symptome, \u00c4ngste und Stress nach einem Herzinfarkt oder anderen kardialen Ereignissen oder Eingriffen.<\/p>\n<p>Durch ein 8-w\u00f6chiges MBSR-Training bei Herz-Patienten, die sich in der Rehabilitation befanden, nahmen im Vergleich zur Standardbehandlung die depressiven Symptome, die Angstsymptome und der Stress deutlich ab. Zudem kam es zu einer gr\u00f6\u00dferen Verbesserung und geringeren Verschlechterung der kardiovaskul\u00e4ren Risikofaktoren (z. B. Cholesterin- und Triglyceridwerte) (<strong>20<\/strong>).<\/p>\n<p>Einige Studien berichteten zudem von einer Abnahme des systolischen Blutdrucks durch Training in Achtsamkeit. Der systolische Blutdruck ist der erste Wert, der nach der Blutdruckmessung genannt wird (auch oberer Wert genannt) (21).<\/p>\n<p>Weitere M\u00f6glichkeiten, Ihren Blutdruck zu senken, finden Sie in unserem Artikel <strong>Nat\u00fcrliche Mittel bei hohem Blutdruck.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit bei Posttraumatischer Belastungsst\u00f6rung<\/strong><\/p>\n<p>Der niederl\u00e4ndische Psychiater, Traumatherapeut und Autor sowie Professor der <em>Boston University<\/em> Bessel van der Kolk betont die Wichtigkeit von Achtsamkeit bei der Aufarbeitung von Traumata, um den Kontakt zu K\u00f6rper und Gef\u00fchlen wiederherzustellen. Denn bei Traumata kommt es h\u00e4ufig zu sogenannten Dissoziationen, bei denen Gef\u00fchle, Gedanken oder K\u00f6rperempfindungen, die nicht ausgehalten werden, \u201eweggesperrt\u201c werden, um sich selbst zu sch\u00fctzen. Dies kann jedoch dazu f\u00fchren, dass traumatisierte Menschen nur mehr funktionieren und sich selbst nicht mehr sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Eine Studie an 117 Veteranen mit posttraumatischer Belastungsst\u00f6rung zeigte, dass es bei einem 8-w\u00f6chigen Achtsamkeitstraining mit MBSR zu einer st\u00e4rkeren Abnahme der Symptomschwere kam als in der Kontrollgruppe (die an einer Gruppentherapie teilnahm, die sich auf aktuelle Lebensprobleme fokussierte). Zudem verbesserten sich in der MBSR-Gruppe die depressiven Symptome und auch die Lebensqualit\u00e4t, was bei der Kontrollgruppe nicht der Fall war (<strong>14<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeit beim Essen hilft beim Abnehmen<\/strong><\/h4>\n<p>In unserem Artikel <strong>Achtsam essen \u2013 leichter abnehmen<\/strong> berichten wir von einem 15-w\u00f6chigen Training in Achtsamkeit mit dem Namen <em>Eat smart, Move more, Weigh less - <\/em>einem Online-Programm, das \u00fcbergewichtigen Menschen beim Abnehmen helfen soll. Achtsames und bewusstes Essen, bei dem unter anderem auf den Geschmack der Lebensmittel, auf Hunger- und S\u00e4ttigungsgef\u00fchle sowie auf sorgsames und langsames Kauen geachtet werden sollte, stand dabei im Mittelpunkt. Durch das Training verloren Teilnehmer aus der Achtsamkeitsgruppe tats\u00e4chlich mehr Gewicht als jene aus der Kontrollgruppe (<strong>15<\/strong>).<\/p>\n<p>Auch andere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Achtsamkeitstraining das Essverhalten positiv beeinflussen kann und etwa Essattacken und impulsives Essen verringert sowie dazu beitr\u00e4gt, dass die Teilnehmer k\u00f6rperlich aktiver werden (<strong>16<\/strong>). Die gr\u00f6\u00dften Ver\u00e4nderungen in Gewicht und Essverhalten wurden in jenen Studien gefunden, in denen die Teilnehmer sowohl ihre allgemeine Achtsamkeit trainierten \u2013 etwa mit den unten beschriebenen \u00dcbungen aus dem MBSR \u2013 als auch Achtsamkeit in ihren Alltag integrierten, z. B. durch bewusstes Essen (<strong>17<\/strong>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Training in Achtsamkeit bei Burnout<\/strong><\/h4>\n<p>Stressoren im privaten und beruflichen Umfeld sowie ein ung\u00fcnstiger Umgang mit Stress sind entscheidende Faktoren f\u00fcr die Entstehung und Aufrechterhaltung eines Burnouts. Studien zeigten, dass Achtsamkeitstraining, darunter auch MBSR, bei Burnout-Betroffenen zu einer Verminderung der emotionalen Ersch\u00f6pfung, der bestehenden \u00c4ngste und des Stresses sowie zu einem verringerten Gef\u00fchl der Depersonalisation f\u00fchrten (<strong>18<\/strong>). Letzteres beschreibt einen Zustand, bei dem Menschen ihr Leben von au\u00dfen betrachten, wie in einem Film. Der eigene K\u00f6rper, eigene Gef\u00fchle sowie andere Menschen und Objekte wirken auf sie fremd.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines Projektes zur Reduzierung von <strong>Burnout<\/strong> bei Krankenhausmitarbeitern berichteten Krankenschwestern zudem, mehr Selbstf\u00fcrsorge entwickelt zu haben anstatt sich nur um andere zu k\u00fcmmern. Die Teilnehmer berichteten \u00fcber positive Ver\u00e4nderungen in ihren Beziehungen zu Familienmitgliedern und Kollegen als auch zu ihren Patienten \u2013 sie lebten mehr im Moment, anstatt schon an den n\u00e4chsten Termin zu denken. Auch ihre Rastlosigkeit nahm ab und sie kamen mehr zu sich selbst, wodurch sie sich einiger ungel\u00f6ster Probleme bewusstwurden, die sie bearbeiten konnten (<strong>19<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Training in Achtsamkeit hilft bei der Raucherentw\u00f6hnung<\/strong><\/h4>\n<p>Eine Studie aus dem Jahr 2007 berichtete von 18 Personen, die an einer 8-w\u00f6chigen Rauchentw\u00f6hnung mit MBSR teilnahmen. Sie sollten sich dabei der negativen Emotionen und Entzugserscheinungen bewusstwerden, diese jedoch nicht bewerten. Das Achtsamkeitstraining sollte in den Alltag integriert werden und w\u00e4hrend des Essens, sozialer Interaktionen und anderer Situationen, die zum Verlangen nach einer Zigarette f\u00fchren k\u00f6nnten, angewandt werden. Die Teilnehmer rauchten durchschnittlich etwa 20 Zigaretten pro Tag und versuchten in der siebten Woche des Trainings mit dem Rauchen aufzuh\u00f6ren. Bei der Nachuntersuchung, sechs Wochen nach der Raucherentw\u00f6hnung, waren 10 von 18 Teilnehmern, also mehr als die H\u00e4lfte, abstinent (<strong>22<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Achtsamkeit bei \u00c4ngsten und Depressionen<\/strong><\/h4>\n<p>Achtsamkeitstrainings sind auch bei <strong>Angstst\u00f6rungen<\/strong> und <strong>Depressionen<\/strong> oft sehr erfolgreich \u2013 sie zeigen sogar eine vergleichbare Wirkung wie die kognitive Verhaltenstherapie.<\/p>\n<p>So scheint MBSR einen positiven Einfluss auf die emotionale Dysregulation zu haben \u2013 also auf die F\u00e4higkeit, emotionale Reaktionen so zu steuern, dass dramatische Stimmungsschwankungen vermieden werden k\u00f6nnen. Die achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) scheint dagegen die Anzahl der R\u00fcckf\u00e4lle bei schweren Depressionen wirksam zu reduzieren (<strong>23<\/strong>).<\/p>\n<h4><strong>Wo Sie Kurse zu Achtsamkeitstrainings finden<\/strong><\/h4>\n<p>In Deutschland werden zertifizierte MBSR-Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Auch in \u00d6sterreich k\u00f6nnen die Kurse als Pr\u00e4ventionsleistung unterst\u00fctzt werden, w\u00e4hrend in der Schweiz bei einigen Zusatzversicherungen die M\u00f6glichkeit der Unterst\u00fctzung besteht. In den unten angef\u00fchrten Links finden Sie zertifizierte MBSR-Kurse in Ihrer N\u00e4he.<\/p>\n<ol>\n<li>Kurse in der Schweiz:<span style=\"color: #ff9900;\"><strong> <a style=\"color: #ff9900;\" href=\"https:\/\/www.mindfulness.swiss\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MBSR-Verband Schweiz<\/a><\/strong><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00dcbungen zur Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR)<\/strong><\/p>\n<p>Im Folgenden stellen wir Ihnen einige MBSR-\u00dcbungen vor, die lediglich ein paar Minuten in Anspruch nehmen und daher gut in Arbeitspausen oder am Abend durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen und Ihnen helfen, mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag zu holen.<\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 1: Bodyscan f\u00fcr mehr Achtsamkeit<\/strong><\/h2>\n<p>Der Bodyscan erh\u00f6ht die Achtsamkeit folgendermassen: Er stellt eine Reise durch den K\u00f6rper dar \u2013 der K\u00f6rper soll \u201egescannt\u201c, also gedanklich abgetastet werden, indem die Aufmerksamkeit auf verschiedene Teile des K\u00f6rpers gerichtet wird. Setzen Sie sich daf\u00fcr auf einen bequemen Sessel, auf Ihre Couch oder Ihr Bett \u2013 versuchen Sie jedoch nicht einzuschlafen, sondern wach und aufmerksam zu bleiben. Daher ist sitzen meist sinnvoller, als sich hinzulegen, w\u00e4hrend das Liegen nat\u00fcrlich entspannender ist. W\u00e4hlen Sie einfach die Position, die Ihnen angenehmer ist.<\/p>\n<ol>\n<li>Achten Sie darauf, bequem zu sitzen (oder zu liegen) und atmen Sie langsam tief ein und aus. Schliessen Sie mit dem Ausatmen Ihre Augen und kommen Sie langsam zur Ruhe.<\/li>\n<li>Beginnen Sie bei Ihren F\u00fcssen. Sp\u00fcren Sie, an welchen Stellen Ihre F\u00fcsse den Boden ber\u00fchren (sofern Sie sitzen) und nehmen Sie jeden Teil Ihres Fusses bewusst wahr \u2013 die Fersen, die Fusssohlen, die Fussr\u00fccken und die Zehen.<\/li>\n<li>Wandern Sie dann mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihren Unterschenkeln, Ihren Waden und den Schienbeinen.<\/li>\n<li>Sp\u00fcren Sie Ihre Knie und Ihre Oberschenkel und nehmen Sie wahr, wo Ihre Beine Couch\/Bett oder Stuhl ber\u00fchren.<\/li>\n<li>Richten Sie nun die Aufmerksamkeit auf Ihren Bauch. Atmen Sie langsam und tief in den Bauch ein und wieder aus und sp\u00fcren Sie, wie sich Ihre Bauchdecke dabei hebt und wieder senkt.<\/li>\n<li>F\u00fchlen Sie, wo Ihr R\u00fccken anliegt und ob Ihre R\u00fcckenmuskeln entspannt sind. Wie sieht es mit den Schultern aus? Lassen Sie diese locker nach unten h\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Entspannen Sie Ihre Gesichtsmuskeln, Ihren Unterkiefer und Ihre Augenlider, indem Sie diese ganz locker aufeinander aufliegen lassen.<\/li>\n<li>Sp\u00fcren Sie anschliessend in Ihre Arme hinein \u2013 an welchen Stellen liegen Ihre Arme auf? Wie f\u00fchlen sich Oberarme, Ellenbogen, Unterarme und Finger an?<\/li>\n<li>\u00d6ffnen Sie beim n\u00e4chsten Ausatmen wieder Ihre Augen, nehmen einige tiefe Atemz\u00fcge und strecken und r\u00e4keln sich.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Eine gef\u00fchrte Body-Scan Meditation f\u00fcr mehr Achtsamkeit finden Sie <strong><span style=\"color: #ff9900;\"><a style=\"color: #ff9900;\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hBCqYmfje8o\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier unter diesem Link<\/a><\/span>.<\/strong><\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 2: Achtsamkeit beim Essen: Die Rosinen\u00fcbung<\/strong><\/h2>\n<p>Eine bekannte \u00dcbung (f\u00fcr mehr Achtsamkeit) aus dem MBSR ist die Rosinen\u00fcbung, bei der Sie eine Rosine genau unter die Lupe nehmen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie auch jedes beliebige andere Lebensmittel nehmen oder die Mahlzeit, die Sie sich zubereitet haben.<\/p>\n<h4><strong>Nehmen Sie eine Rosine in die Hand<\/strong><\/h4>\n<p>Stellen Sie sich vor, Sie w\u00fcrden diese zum allerersten Mal in Ihrem Leben sehen, so als w\u00e4ren Sie gerade eben als Ausserirdischer auf der Erde gelandet. Welchen Eindruck macht die kleine Trockenfrucht auf Sie und wie f\u00fchlt sie sich in Ihrer Handfl\u00e4che an?<\/p>\n<h4><strong>Schauen Sie die Rosine genau an<\/strong><\/h4>\n<p>Nehmen Sie die Rosine zwischen die Finger und schauen Sie sie ganz genau an. Wie ver\u00e4ndert sich die Farbe, wenn Sie sie bewegen und das Licht aus unterschiedlichen Winkeln auf sie trifft? Wie ist Ihre Oberfl\u00e4che mit all den F\u00e4ltchen und Ritzen beschaffen? K\u00f6nnen Sie noch andere Farbt\u00f6ne als braun erkennen?<\/p>\n<h4><strong>Halten Sie die Rosine an die Nase<\/strong><\/h4>\n<p>K\u00f6nnen Sie Ihr Aroma riechen oder riechen Sie gar nichts? Wie f\u00fchlen Sie sich dabei \u2013 bekommen Sie bereits Appetit auf die Rosine? Oder sp\u00fcren Sie eine Abneigung?<\/p>\n<h4><strong>Sp\u00fcren Sie, wie sich die Rosine anf\u00fchlt<\/strong><\/h4>\n<p>Drehen Sie die Rosine zwischen Daumen und Zeigefinger und sp\u00fcren Sie, wie sie sich anf\u00fchlt. K\u00f6nnen Sie die Unebenheiten auf der Oberfl\u00e4che sp\u00fcren? Wie f\u00fchlt sich die Frucht an, wenn Sie die Augen geschlossen haben?<\/p>\n<h4><strong>Halten Sie die Rosine an Ihr Ohr<\/strong><\/h4>\n<p>Auch wenn es im ersten Moment seltsam erscheinen mag \u2013 h\u00f6ren Sie, ob die Rosine ein Ger\u00e4usch macht, wenn Sie sie zusammendr\u00fccken oder zwischen Ihren Fingerspitzen drehen.<\/p>\n<h4><strong>F\u00fchren Sie die Rosine zum Mund<\/strong><\/h4>\n<p>Streichen Sie damit sanft \u00fcber Ihre Ober- und Unterlippe und sp\u00fcren Sie, ob es sich anders anf\u00fchlt, als wenn Sie die Rosine mit den Fingern ber\u00fchren. Legen Sie die Rosine auf Ihre Zunge und sp\u00fcren Sie, wie sich der Geschmack in Ihrem Mund ausbreitet. Bewegen Sie sie mit Ihrer Zunge umher und sp\u00fcren Sie, wie sich das anf\u00fchlt.<\/p>\n<h4><strong>Zerbeissen Sie die Rosine zwischen den Z\u00e4hnen<\/strong><\/h4>\n<p>Welche Geschmacksnuancen nehmen Sie wahr? Sp\u00fcren Sie einen Saft, der aus der Rosine kommt? Kauen Sie die Frucht langsam, bis sie sich aufgel\u00f6st hat und schlucken Sie sie schliesslich. Sp\u00fcren Sie dem Geschmack nach, der im Mund verbleibt.<\/p>\n<p>Eine gef\u00fchrte Rosinen-Meditation f\u00fcr mehr Achtsamkeit finden Sie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ni37a1crWaI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>hier unter diesem Link.<\/strong><\/a><\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 3: Einfach zuschauen und Achtsamkeit erh\u00f6hen<\/strong><\/h2>\n<p>Bei dieser \u00dcbung geht es um mehr Achtsamkeit im Umgang mit Ihren Gedanken. Wann immer Gedanken an die Oberfl\u00e4che steigen, lassen Sie sie wie Wolken am Himmel vor\u00fcberziehen. Bewerten Sie die Gedanken nicht mit S\u00e4tzen wie: \u201eIch bin schrecklich, weil ich mir so etwas denke\u201c oder \u201eDas ist ja ein sch\u00f6ner Gedanke! Ich bin wirklich ein guter Mensch\u201c. Wenn es Ihnen hilft, k\u00f6nnen Sie jeden Gedanken und jedes Gef\u00fchl identifizieren oder laut aussprechen, wenn er\/es auftaucht (z. B. \u201eIch habe Hunger\u201c, \u201eMein Kopf tut mir weh\u201c, \u201eIch bin so w\u00fctend\u201c), bevor sie den Gedanken oder das Gef\u00fchl vor\u00fcberziehen lassen.<\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 4 f\u00fcr mehr Achtsamkeit: Mit negativen Emotionen \u201esurfen\u201c<\/strong><\/h2>\n<p>Achten Sie darauf, wenn negative Gef\u00fchle wie Sorgen, Angst oder Wut sich in Ihnen breit machen wollen. Stellen Sie sich die negative Emotion wie eine Welle vor, die auf Sie zukommt und gr\u00f6sser wird, je n\u00e4her sie Ihnen kommt. Ist sie Ihnen nahe, bricht sie und entfernt sich schliesslich wieder. Versuchen Sie mit dieser Welle zu reiten, w\u00e4hrend sie vorbeizieht. Bek\u00e4mpfen Sie sie nicht. Lassen Sie sie ihren Lauf nehmen. Beobachten Sie mit Achtsamkeit die Welle, bis sie vollst\u00e4ndig vorbeigezogen ist.<\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 5: Achtsamkeit beim Gehen<\/strong><\/h2>\n<p>Bei der Gehmeditation ist es wichtig, sich ohne Eile und ohne Ziel vollkommen auf das Gef\u00fchl des Gehens zu konzentrieren. Gehen Sie mit mehr Achtsamkeit - und zwar folgendermassen:<\/p>\n<ol>\n<li>Achten Sie zuerst darauf, dass Sie einen festen Stand haben \u2013 stehen Sie gerade, Kopf hoch und die F\u00fcsse etwa schulterbreit.<\/li>\n<li>Sp\u00fcren Sie Ihr Gleichgewicht und bewegen Sie sich leicht von einer Seite auf die andere.<\/li>\n<li>F\u00fchlen Sie Ihre Fusssohlen und rollen Sie diese sanft hin und her (von der einen Seite zur anderen schaukeln, so dass sich auch der Oberk\u00f6rper mitbewegt), um die F\u00fcsse auf dem Boden ganz bewusst wahrzunehmen.<\/li>\n<li>Heben Sie nun den rechten Fuss und machen Sie ganz langsam einen Schritt nach vorne. F\u00fchlen Sie f\u00fcr ein paar Sekunden, wie sich Ihr Bein durch die Luft bewegt, bevor die Ferse den Boden ber\u00fchrt. Verlagern Sie bewusst Ihr Gewicht auf den rechten Fuss. Stellen Sie sich Menschen vor, die Tai-Chi praktizieren und bewegen Sie sich \u00e4hnlich langsam und bed\u00e4chtig.<\/li>\n<li>Stossen Sie sich nun mit dem linken Fuss ab und sp\u00fcren Sie, wie die rechten Beinmuskeln den K\u00f6rper ausgleichen, w\u00e4hrend sich das linke Bein in der Luft befindet.<\/li>\n<li>Machen Sie einige langsame Schritte wie diese und drehen sie dann wieder um. Gehen Sie in normaler Geschwindigkeit zur\u00fcck zum Ausgangspunkt und f\u00fchlen Sie den Unterschied zwischen bewusstem und unbewussten, \u201enormalen\u201c Gehen.<\/li>\n<li>Sie k\u00f6nnen die Gehmeditation auch humorvoll gestalten und bei der n\u00e4chsten Runde so tun, als ob Sie in Zeitlupe laufen und einen B\u00f6sewicht jagen oder auf einem Laufsteg laufen w\u00fcrden \u2013 lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Hier finden Sie eine <strong><span style=\"color: #ff9900;\"><a style=\"color: #ff9900;\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9tzgKH2-myM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video-Anleitung f\u00fcr die Gehmeditation<\/a><\/span>.<\/strong><\/p>\n<h2><strong>\u00dcbung 6: Achtsamkeit beim Atmen<\/strong><\/h2>\n<p>Auch beim Atmen kann man Achtsamkeit \u00fcben: Atmen Sie dreimal mit einem tiefen Seufzer aus, um alle Anspannung bewusst loszulassen. Dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen. Sp\u00fcren Sie, wie sich das anf\u00fchlt und erlauben Sie allem, genauso zu sein, wie es gerade ist. Nehmen Sie Ihren Atem wahr und sp\u00fcren Sie, wie er ganz von selbst kommt und wieder geht.<\/p>\n<p>Bleiben Sie mindestens eine Minute ganz bei Ihrem Atem und ganz bei sich selbst, egal, was rund um Sie herum gerade geschieht. \u00d6ffnen Sie sich schlie\u00dflich nach und nach wieder anderen Wahrnehmungen wie Gedanken, Gef\u00fchlen, K\u00f6rperempfindungen und Ger\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Hier finden Sie ein <span style=\"color: #ff9900;\"><strong><a style=\"color: #ff9900;\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FjqE9a8aIAM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video mit einer gef\u00fchrten Atemmeditation<\/a><\/strong><\/span>.<\/p>\n<h4><strong>\u00dcbungen f\u00fcr mehr Achtsamkeit im Alltag<\/strong><\/h4>\n<p>Sie k\u00f6nnen im Grunde jede Alltagsroutine mit mehr Achtsamkeit gestalten und wahrnehmen. Sie haben stets die Wahl, Ihre allt\u00e4glichen Erledigungen und Gewohnheiten unbewusst und automatisch ablaufen zu lassen oder zu einer Achtsamkeits\u00fcbung zu machen und diese bewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen \u2013 sei es das Essen, das Duschen, das Gehen, das Arbeiten oder Ihre Freizeitaktivit\u00e4ten. Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Anregungen, wie Sie mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag einbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Die Aufwach-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>Der Tag kann schon gleich mit mehr Achtsamkeit beginnen: Anstatt in der Fr\u00fch gleich aus dem Bett zu springen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um in sich hineinzuh\u00f6ren: Wie f\u00fchlt sich mein K\u00f6rper an? Bin ich voller Energie oder noch etwas schl\u00e4frig? Kann ich mich erinnern, was ich getr\u00e4umt habe?<\/p>\n<h4><strong>Die Koch-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>Auch beim Kochen ist Achtsamkeit wichtig: Sind Ihre Gedanken beim Kochen auch oft ganz wo anders, sodass Sie eher roboterhaft die Zutaten zusammenmischen oder gar vergessen, welches Gew\u00fcrz sie schon hinzugef\u00fcgt haben? Versuchen Sie stattdessen auf jeden Schritt zu achten.<\/p>\n<p>Sp\u00fcren Sie bewusst die Zutaten in Ihren H\u00e4nden, schnuppern Sie daran und h\u00f6ren Sie bewusst der k\u00f6chelnden Mahlzeit zu. F\u00fchlen Sie, wie sich der Kochl\u00f6ffel in Ihren H\u00e4nden anf\u00fchlt und schlecken sie ihn langsam und gen\u00fcsslich ab. Empfinden Sie das Kochen anders als sonst?<\/p>\n<h4><strong>Die Geh-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>Achtsamkeit beim Gehen ist ebenfalls eine gute \u00dcbung: Sie k\u00f6nnen die \u00dcbung sowohl im B\u00fcro oder zuhause als auch draussen bei einem Spaziergang im Wald durchf\u00fchren. Achten Sie, wann immer Sie zu Fuss unterwegs sind, auf Ihren K\u00f6rper. Sp\u00fcren Sie die Muskeln in Ihren Beinen? Wie f\u00fchlen sich Ihre F\u00fc\u00dfe an, wenn Sie den Boden ber\u00fchren?<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen Ihre Aufmerksamkeit auch auf Ihre Umgebung richten und diese bewusst wahrnehmen. Welche Ger\u00e4usche h\u00f6ren Sie? Welchen Geruch nehmen Sie wahr? Was sehen Sie rund um sich herum?<\/p>\n<p>Besonders das sogenannte Waldbaden, also das bewusste Wahrnehmen des Waldes mit allen Sinnen, hat eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Lesen Sie dazu unseren Artikel <strong>Waldbaden: So gesund ist ein Waldspaziergang<\/strong>.<\/p>\n<h4><strong>Die Alle-Sinne-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>Nicht nur im Wald, auch an anderen Orten k\u00f6nnen Sie Ihre Achtsamkeit trainieren, indem Sie Ihre Umgebung bewusst wahrnehmen. Wo auch immer Sie sich gerade befinden: Halten Sie kurz inne und schauen Sie sich um. Achten Sie auf alles, was von au\u00dfen auf Sie einstr\u00f6mt. Was sehen Sie? Welchen Geruch nehmen Sie wahr? Wie f\u00fchlt sich die Luft auf Ihrer Haut an? Welche Ger\u00e4usche k\u00f6nnen Sie h\u00f6ren? Wie f\u00fchlt es sich an dem Ort an, an dem Sie sich gerade befinden: F\u00fchlen Sie sich von Reizen \u00fcberflutet und angespannt? Oder angenehm entspannt? F\u00fchlen Sie sich wohl? Oder \u00e4ngstlich? (Es geht hier nicht darum, diese Gef\u00fchle\/Emotionen abzustellen oder zu ver\u00e4ndern, es geht in dieser \u00dcbung nur darum, sie wahrzunehmen).<\/p>\n<h4><strong>Die Zuh\u00f6r-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>Wie steht es um Ihre Achtsamkeit im Gespr\u00e4ch mit anderen? Achten Sie beim n\u00e4chsten Gespr\u00e4ch darauf, ob Sie wirklich zuh\u00f6ren. Halten Sie Augenkontakt? Unterbrechen Sie Ihr Gegen\u00fcber nicht, auch wenn es Ihnen schwerf\u00e4llt. Vielleicht sind Sie mit den Gedanken auch schon woanders und h\u00f6ren gar nicht wirklich zu. Wie f\u00fchlen Sie sich beim Zuh\u00f6ren \u2013 werden Sie nerv\u00f6s und ungeduldig oder sind Sie entspannt? Achten Sie auf den Unterschied in der Gespr\u00e4chsqualit\u00e4t, wenn Sie aufmerksam zuh\u00f6ren und sich bewusst auf das Gespr\u00e4ch konzentrieren.<\/p>\n<h4><strong>Die Musik-\u00dcbung<\/strong><\/h4>\n<p>H\u00f6ren Sie sich ein Lied an, das Ihnen gef\u00e4llt und achten Sie darauf, welche Gef\u00fchle aufkommen. Erinnert Sie die Musik an etwas und wie f\u00fchlt sich das an? Welche Gedanken kommen beim H\u00f6ren der Musik auf?<\/p>\n<h4><strong>Dankbarkeit als Form der Achtsamkeit<\/strong><\/h4>\n<p>Auch Dankbarkeit ist eine Form der Achtsamkeit gegen\u00fcber uns selbst, gegen\u00fcber den Menschen, die wir lieben oder auch gegen\u00fcber der Natur, die uns so viel schenkt. Denn viel zu oft haben wir den Fokus auf das Negative gerichtet und konzentrieren uns darauf, was uns im Leben fehlt. Wir neigen dazu, vieles im Leben als selbstverst\u00e4ndlich anzusehen \u2013 so werden wir uns beispielsweise erst wieder bewusst, wie dankbar wir daf\u00fcr sein k\u00f6nnen, dass wir gesund sind, wenn wir einmal eine Woche krank im Bett liegen. Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei \u00dcbungen vor, mit denen Sie Dankbarkeit im Alltag trainieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Dankbarkeitsmeditation<\/strong><\/h4>\n<p>Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort und schliessen Sie Ihre Augen. Denken Sie an einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier, eine besondere Situation oder einen Gegenstand in Ihrem Leben, f\u00fcr den\/das\/die Sie besonders dankbar sind. Das kann etwa ihr liebevoller Partner, Ihr Hund, der Sie freudestrahlend begr\u00fcsst, wenn Sie nach Hause kommen oder Ihr gem\u00fctliches Zuhause sein. Auch vermeintliche \u201eKleinigkeiten\u201c sind \u00e4usserst wertvoll, was man oft erst merkt, wenn man sie nicht mehr hat: ein Bett, eine Wohnung, etwas zu essen, Wasser, das aus der Leitung fliesst, ein Leben in Frieden\u2026<\/p>\n<p>Konzentrieren Sie sich in Ihrer Vorstellung auf so viele Einzelheiten wie m\u00f6glich. Sie k\u00f6nnen die \u00dcbung zum Beispiel direkt nach dem Aufwachen machen, um mit einem positiven Gef\u00fchl in den Tag zu starten. Auch f\u00fcr abends vor dem Schlafen gehen eignet sich die \u00dcbung bestens \u2013 hier kann etwa auch der Moment des Tages erinnert werden, f\u00fcr den man besonders dankbar ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Dankbarkeitstagebuch<\/strong><\/h4>\n<p>Ein Ritual, das ebenfalls gut f\u00fcr den Abend geeignet ist, ist das Schreiben eines Dankbarkeitstagebuchs. Schreiben Sie dabei mindestens drei Dinge auf, f\u00fcr die Sie an diesem Tag dankbar sind und stellen Sie sich diesen Moment dabei noch einmal vor. Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4re: \u201eIch bin dankbar f\u00fcr den sch\u00f6nen Waldspaziergang mit meiner Freundin, bei dem ich neue Energie tanken konnte.\u201c Ein Vorteil dieser \u00dcbung ist es, dass Sie Ihre Notizen immer wieder durchlesen k\u00f6nnen \u2013 vor allem in Zeiten, in denen es Ihnen nicht so gut geht, kann Ihnen das Tagebuch helfen, sich an die positiven Dinge in Ihrem Leben zu erinnern.<\/p>\n<h4><strong>Wichtiger Hinweis<\/strong><\/h4>\n<p>Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Ver\u00f6ffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen gepr\u00fcft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Quellen<\/h4>\n<ol>\n<li>Zentrum der Gesundheit - Autor: Laura Petschnegg - Fach\u00e4rztliche Pr\u00fcfung: Gert Dorschner - Aktualisiert: 05 Januar 2023<\/li>\n<li>Keng, S. L., Smoski, M. J., &amp; Robins, C. J. (2011). Effects of mindfulness on psychological health: A review of empirical studies. <em>Clinical psychology review<\/em>, <em>31<\/em> (6), 1041-1056.<\/li>\n<li>Creswell, J. D., &amp; Lindsay, E. K. (2014). How does mindfulness training affect health? A mindfulness stress buffering account. <em>Current directions in psychological science<\/em>, <em>23<\/em> (6), 401-407.<\/li>\n<li>Brown, K. W., Weinstein, N., &amp; Creswell, J. D. (2012). Trait mindfulness modulates neuroendocrine and affective responses to social evaluative threat. <em>Psychoneuroendocrinology<\/em> , <em>37<\/em> (12), 2037-2041.<\/li>\n<li>Khoo, E. 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Denn mit Achtsamkeit lassen sich viele psychische und k\u00f6rperliche Erkrankungen und Beschwerden lindern. Dazu k\u00f6nnen bestimmte \u00dcbungen in den Alltag integriert oder bei Bedarf auch erst in Kursen erlernt werden. 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